Die australische PR Agentur Engage ORM zieht im Video "Social Media is the new Punk Rock" den Vergleich zwischen der Punk Rock Ära und der heutigen Social Media Welt. Eine interessante Analogie, die das Thema Web 2.0 mal anders angeht.

Quintessenz des Clips ist, dass die aufstrebende Punk-Bewegung damals durch Musik ihre Meinung publik machte und verbreitete, während Social Media heute das Gleiche über die entsprechenden Technologien tut.

Das Video zeigt die träge, "Pop-lastige" Gesellschaft der frühen 70er Jahre, die man mit Punk aufrütteln wollte. Dass Musik hart und laut war, mit billigen Instrumenten und drei schiefen Akkorden gespielt wurde und dabei Qualität eher Nebensache war, war nicht so wichtig. Es ging darum, dass jeder eine Stimme hatte und ihr dadurch Ausdruck verleihen konnte.
Schon hier greift der Vergleich zu Social Media. Denn auch der Umgangston in Blogs kann rau und laut sein und ist nicht immer von journalistischem Stil geprägt. Um Perfektion geht es aber nicht. Sondern darum, dass durch Social Media jeder die Möglichkeit hat sich zu äußern und so vielleicht sogar dazu beitragen kann, die "Welt zu verändern".
Die Kurve zur Frage "Was bedeutet das für Unternehmen?" zu kriegen, ist auch für die Macher des Video nicht einfach. Den Schluss kann man dennoch nur unterstreichen:
Die Herausforderung für Unternehmen ist zuhören und mit Respekt antworten.